Der Audiopreis 2026 – Die Bühne für privates Audio in NRW

Wer Audio macht, formt Öffentlichkeit: mit klarer Recherche, klugen Stimmen, starken Geschichten. Und der Leidenschaft, Menschen in Nordrhein‑Westfalen zu erreichen. Der Audiopreis 2026 würdigt genau das: herausragende journalistische Leistungen unabhängiger privater Audio‑Angebote in NRW – vom Lokalradio bis zum Podcast. 

In diesem Jahr neu: Wir integrieren den Campusradio-Preis. So bekommen Nachwuchstalente in NRW eine noch größere Bühne und treffen beim Branchentreffen auf Entscheiderinnen und Entscheider, Redaktionen und Produzentinnen und Produzenten. 

Was der Audiopreis auszeichnet

Der Audiopreis fördert publizistische Qualität, Vielfalt und Innovation – redaktionell wie werblich. Im Mittelpunkt stehen unabhängige Beiträge aus NRW sowie Werbeformate, die zur Finanzierung journalistischer Audio‑Angebote beitragen. Gleichzeitig bildet der Preis die Realität eines vielfältigen Marktes ab: Lokalradio, digitale Angebote, Podcasts und neue lineare Programme prägen den Medienstandort NRW. Pro Kategorie wird der beste Beitrag mit 2.000 € prämiert.

 

In diesen Kategorien zeichnen wir aus


Campusradio im Audiopreis

Campusradioproduktionen reichen in allen sieben redaktionellen Kategorien (ohne „Nachwuchs“) ein; „Audiowerbung“ ist ausgenommen. Pro Kategorie werden jeweils drei Campusbeiträge nominiert (insgesamt 21). Die drei besten Campusproduktionen kategorienübergreifend erhalten einen Audiopreis.

WAS SIND DIE TEILNAHMEBEDINGUNGEN?

Was ist bei der Einsendung zu beachten?

Beschreibung der Kategorien

Impressionen der Preisverleihung 2026

Audiopreis 2026

Jury-Mitglieder

Die redaktionelle Jury

Die Werbejury

Jury der evangelischen Kirchen & katholischen Kirche

Jury der LAG Freie Wohlfahrtspflege NRW




Audiowerbung

Preis gestiftet von Antenne NRW

"Die Studiovisite – Euer Radiotalk mit dem Klinikum Leverkusen"

Radio Leverkusen

"Vier Herzklappen, 17 Grad Kühlwasser und eine Darmspiegelung, bei der man sogar live zuschauen kann: Die „Studiovisite“ schafft etwas Besonderes. Sie macht Medizin verständlich, ohne sie zu vereinfachen – nahbar, relevant und mit genau der richtigen Portion Humor.

Hier treffen journalistische Klarheit und echte Lebenshilfe auf emotionale und authentische Gesprächsführung. Das Ergebnis ist Radio, das informiert, unterhält und im entscheidenden Moment sogar helfen kann.

Kurz gesagt: eine Werbeform mit Herz, Hirn und Haltung.

 



Preis gestiftet von Antenne NRW

„Brabant – Der Geheimtipp vor der Haustür“

bigFM NRW

In einer Zeit, in der Werbung zunehmend austauschbar wirkt und klassische Kampagnen an Glaubwürdigkeit verlieren, zeigt dieser Beitrag, wie authentische Kommunikation funktioniert. Der Audiobeitrag über Brabant ist ein herausragendes Beispiel für Native Advertising im besten Sinne.

Der Moderator der Morningshow hat das Konzept nicht nur erzählt, sondern gelebt – er teilt echte Erfahrungen und persönliche Affinität zum Thema. In seinen gezielt entwickelten Beiträgen vermittelt er glaubwürdig, dass die Niederlande weit mehr bieten als nur Campingziele. Diese Authentizität schafft eine direkte Verbindung zur Community, die klassische Werbespots niemals erreichen würden.

Dieser Beitrag leistet einen konkreten Mehrwert für die Hörerinnen und Hörer: Er deckt auf, welche Vielfalt in Brabant steckt – von Kultur über Musik bis zu entspannten Kurztrips. Er spricht die bigFM Community auf Augenhöhe an und verankert das Reiseziel nah in ihrem Alltag. Das ist Smart Advertising, das bewegt und inspiriert.

So funktioniert modernes Audio-Marketing: authentisch, lokal verankert und mit echtem Mehrwert. Der Moderator hat Werbung neu gedacht – nicht als Botschaft, sondern als persönliche Empfehlung unter Freunden.
 



Für Demokratie

Preis gestiftet von der Landesanstalt für Medien NRW

„Braune Kinderzimmer“

RTL+

Es gibt investigative Recherchen, bei denen sich Journalistinnen und Journalisten durch Akten oder Daten wühlen, um einen Missstand aufzudecken. Andere begeben sich direkt dorthin, wo etwas im Argen liegt. 

Genau das hat Angelique Geray gemacht. Sie ist in das rechte Netzwerk „Letzte Verteidigungswelle“ eingetaucht, hat das Vertrauen der jungen Radikalen gewonnen und deren erschreckende Ansichten und Pläne aufgedeckt. In ihrer mittlerweile siebenteiligen Podcast-Reihe nimmt sie ihre Hörerschaft mit in diese Welt und beleuchtet, wie die jungen Gewaltbereiten denken, welche Entwicklungen zu ihrer Radikalisierung geführt haben und welche Pläne sie verfolgen. 

Ihre Recherchen wurden von Günter Wallraff ausdrücklich gewürdigt und sind zudem in Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft eingeflossen. Die Jury gratuliert Angelique Geray zum Audiopreis in der Kategorie „Für Demokratie“ und würdigt diese außergewöhnlich mutige investigative Leistung.

 



Information

Preis gestiftet vom Landesverband des Deutschen Journalisten-Verbandes NRW e.V.

„Kokain – Volksdroge im Hochstift“

Radio Hochstift und Neue Westfälische

Hartnäckigkeit trifft Leidenschaft: Der Beitrag zeigt, dass exzellenter Lokaljournalismus keine Frage des Budgets, sondern des Willens ist. 

Sparmaßnahmen können Redaktionen lähmen – müssen sie aber nicht. Das beweist die investigative Recherche “Kokain - Volksdroge im Hochstift”. Tobias Fenneker und Mareike Gröneweg haben ein Thema angepackt, das allzu gerne in die Anonymität der Großstädte verbannt wird, und offengelegt: Die Verbreitung von Kokain macht vor ländlichen Gebieten keinen Halt.

Unter anderem ein eigens angeregtes Abwassermonitoring im Paderborner Klärwerk lieferte dafür den Beweis. Gesprochen wurde außerdem mit einem Drogenermittler, einem Sozialarbeiter, Beratern und vielen mehr. Außerdem bewiesen die Autoren großes Fingerspitzengefühl darin, das Vertrauen von Konsumierenden zu gewinnen, die bereit waren, ihre Geschichte zu erzählen. Sogar eine Graphic Novel zu dem Thema fand Platz in dieser herausragenden crossmedialen Arbeit. Die Recherche holt ein gesellschaftliches Problem mitten in den Alltag der Menschen – nicht um zu dramatisieren, sondern um aufzuklären und Lösungsansätze aufzuzeigen. Herzlichen Glückwunsch zum Audiopreis in der Kategorie „Information!

 



Moderation

Preis gestiftet von RTL+

Radio Bielefeld am Morgen mit Sebastian Wiese und Timo Teichler

Radio Bielefeld

Sebastian Wiese und Timo Teichler gelingt es, Information und Unterhaltung außergewöhnlich zusammenzubringen. Von der Regionalität über das lokale Geschehen bis zum Sport vermitteln sie Themen über ungewöhnliche Zugänge und mit absoluter Leichtigkeit. Dabei schafft das Duo ein Hörerlebnis auf mehreren Ebenen. Sie suchen stets den direkten Kontakt zu ihrem Publikum und begegnen ihm mit großer Zugewandtheit auch außerhalb des Studios. Durch feinsinnigen Witz gelingt es ihnen, die Hörer der Region jeden Morgen direkt mit an ihren Tisch zu holen. „Radio Bielefeld am Morgen“ ist eine beispielhafte Morgensendung: Sie hält verlässlich auf dem Laufenden, verliert das Publikum nie aus dem Blick und ist ein tägliches Highlight. 

Die Jury sagt: Dieses eingespielte Moderationsduo, diese Stimmen, diese Persönlichkeiten bereichern den Medienstandort NRW. 

 



Nachwuchs

Preis gestiftet von der Landesanstalt für Medien NRW

Ben Hettwer

Hellweg Radio

Wie klingt eigentlich der Radionachwuchs in Nordrhein-Westfalen? Er klingt neugierig, er klingt wach – und er klingt vor allem erstaunlich vielseitig. Ben Hettwer ist 20 Jahre alt, hat 2024 sein bilinguales Abitur gemacht, ist über ein Praktikum bei seinem Heimatsender Hellweg Radio in den Journalismus gerutscht, wurde direkt als freier Mitarbeiter übernommen und ist seit dem 
1. August 2025 dort Volontär. Was in dieser kurzen Zeit entstanden ist, hat die Jury überzeugt.

Denn Ben Hettwer hat keinen einzelnen Glanzmoment eingereicht, sondern eine Arbeitsprobe, die seine ganze Bandbreite zeigt: ein Reporterstück vom Sattelfest, mitten unter den Menschen, mit Tempo und Atmosphäre. Zwei nachrichtliche Aufsager – zu einem Mordprozess und zu einer Demonstration in Lippstadt –, die präzise, klar und verlässlich informieren. Und einen verpackten Beitrag mit Veranstaltungstipps fürs Wochenende, der zeigt, dass Service auch Spaß machen darf.

Vom wilden Reportertermin bis zum sensiblen Gerichtsthema, vom Livemoment bis zur sauber gebauten Verpackung: Ben Hettwer beherrscht die unterschiedlichen Tonlagen des Lokalradios – und findet dabei schon jetzt eine eigene Stimme. Genau das ist es, was den Lokalfunk in NRW auch morgen noch hörenswert macht. Die Jury verleiht Ben Hettwer daher den Audiopreis 2026 in der Kategorie „Nachwuchs".

 



Service und Wissen

Preis gestiftet vom Verband der Betriebsgesellschaften in Nordrhein-Westfalen e.V.

„GEOlino Spezial“

RTL+

„GEOlino Spezial“ besticht durch eine überragende und in ihrer Form einzigartige Produktion. Moderatorin Ivy nimmt die junge Zielgruppe mit auf Entdeckungsreise: Von der Tiefsee bis ins alte Rom. Komplexe Themen aus Geschichte, Erdkunde und Gesellschaft werden innovativ, lehrreich und detailliert recherchiert vermittelt. Herausragend ist die konsequente Ansprechhaltung auf Augenhöhe. Dem Format gelingt es mit hörbarem Herzblut, in jeder Folge eine eigene Welt zu bauen, die das Lernen intensiviert und selbst Erwachsene begeistert. Für diese beispielhafte Wissensvermittlung zeichnet die Jury „GEOlino Spezial“ mit dem Audiopreis aus. 

 



Unterhaltung

Preis gestiftet von RADIO NRW

„800 Jahre Hamm – was bei der Stadtgründung WIRKLICH geschah“

Radio Lippewelle Hamm

Wenn Geschichte so klingt wie dieser Beitrag, dann macht Geschichte richtig Spaß! 

Mit einer Prise Humor, kreativ, kurzweilig erzählt und mit passenden Songs als Unterleger, die textlich geschickt in Bezug gesetzt werden, erzählt dieser Beitrag die 800-jährige Gründungsgeschichte der Stadt Hamm – ein packendes Hörerlebnis, Kopfkino pur! 

Machtkämpfe, Verrat, Beef und ein Mord mit fast 50 Stichen – und trotzdem bleibt der Ton leicht, informativ und unterhaltsam zugleich. Genau diese Balance ist große Kunst: komplexe historische Zusammenhänge verständlich aufzubereiten, ohne dabei den Wortwitz zu verlieren. 

Spannend, witzig und historisch fundiert: Dieser Beitrag macht Hamms 800 Jahre alte Gründungsgeschichte lebendig – ein verdienter erster Preis! 

 



Vor Ort

Preis gestiftet vom Verband Lokaler Rundfunk in Nordrhein-Westfalen e.V.

„Das letzte Zuhause“

Radio Bonn/Rhein-Sieg

Die Reportage „Das Letzte Zuhause“ beeindruckt durch ihre außergewöhnliche Eindringlichkeit und menschliche Wärme. Eric Sommer gelingt es, das Leben im Hospiz in den Mittelpunkt zu stellen. Er verleiht nicht nur den Menschen eine Stimme, die dort aufgenommen wurden, sondern auch allen Menschen, die die Zeit in dieser Einrichtung lebenswert machen. Seine feinfühlige Sprache, seine respektvolle Art und sein bemerkenswertes Fingerspitzengefühl ermöglichen es, Nähe herzustellen, ohne die Würde der Personen zu verletzen. 

Nicht der Tod steht im Vordergrund, sondern das Leben: Die Reportage zeigt, dass mit dem Einzug ins Hospiz zwar ein letztes Zuhause gefunden wird, das jedoch nicht das Ende, sondern ein bedeutsamer Lebensabschnitt ist. Eric Sommers langjährige Erfahrung und seine Fähigkeit, auf Menschen zuzugehen und in kurzer Zeit Vertrauen zu schaffen, eröffnen tiefgehende Einblicke in sehr unterschiedliche Lebenssituationen der Menschen im Hospiz. 

Durch diese einfühlsamen Porträts vermittelt die Reportage einen umfassenden, berührenden Blick auf das, was uns alle irgendwann betreffen kann.  

Für diese einfühlsame, sprachlich präzise und zugleich respektvolle Darstellung verleihen wir Eric Sommer den NRW Audiopreis. 

 



Gesellschaftlicher Zusammenhalt / Wohlfahrtspflege

Preis gestiftet von der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege NRW

„Ein Chromosom mehr Leben – Menschen mit Down-Syndrom in Hamm“

Radio Lippewelle Hamm

Der Beitrag von Simone Niewerth besticht durch die hervorragende Auswahl seiner Protagonistinnen und Protagonisten. Neben zwei Müttern kommen drei Menschen mit Down-Syndrom unterschiedlichen Alters und Geschlechts in verschiedenen Lebenssituationen selbst zu Wort. Dadurch wird Partizipation aktiv gelebt und eine inklusive Haltung auf einladende und humorvolle Weise vermittelt. Die Reporterin begegnet den Menschen auf Augenhöhe, sympathisch, zugewandt und direkt. Der Beitrag zeigt das alltägliche Leben von Menschen mit Down-Syndrom und macht sichtbar, wie sie ihren Alltag gestalten und welche Unterstützungsangebote dabei helfen können. Die lebenszugewandte Grundhaltung und die gelungene Einbindung in das Programm machen den Beitrag zu einem rundum gelungenen journalistischen Produkt. Herzlichen Glückwunsch!

 



Preis gestiftet von den evangelischen und katholischen Kirchen in NRW

"20 Menschen, die Hoffnung machen"

Radio Hochstift

Klaviermusik zwischen Trümmern, Tanzen im Rollstuhl und singende „Omas gegen Rechts“: Radio Hochstift lässt einen ganzen Monat lang Menschen zu Wort kommen, die sich nicht unterkriegen lassen, sondern Zuversicht und Hoffnung verbreiten. Alter, Herkunft und sozialer Status der 20 Mutmacherinnen und Mutmacher sind verschieden, ihre Herausforderungen auch: Ob Behinderung, Einsamkeit, Gewalt, Krankheit, Extremismus oder Beschwerden des Alters – Tobias Fenneker und Dania Tölle lassen sie mit starken, authentischen und emotionalen Zitaten in 64 On-Air-Beiträgen ihre Hoffnungsgeschichten erzählen.

Optimistischer Perspektivwechsel gegen den gesellschaftlichen Trend und Abbildung der gesellschaftlichen Vielfalt: Dieser konstruktive und lösungsorientierte Ansatz, der den Zusammenhalt stärken soll, erscheint heute nötiger denn je. Hier wird er vorbildlich, informativ und unterhaltsam in verschiedenen journalistischen Formaten umgesetzt und regt zum Mit- und Nachmachen an. Bemerkenswert ist auch die Einbeziehung der Hörerinnen und Hörer von Anfang an. Abgerundet wird der absolut preiswürdige Beitrag durch die sehr gelungene Begleitung der Aktion im Netz inklusive Hilfs- und Unterstützungsangeboten auf einer Sonderseite der Homepage. Bravo!

 

Campusradio

Preis gestiftet von der Landesanstalt für Medien NRW

"Die Bahnhofsmission: Ein Einblick in ein eher unbekannteres Ehrenamt"

eldoradio*

Eine gute Reportage muss nicht laut sein, um zu wirken. Joshua Lopinski nimmt uns in seinem Beitrag „Die Bahnhofsmission: Ein Einblick in ein eher unbekannteres Ehrenamt“ mit an einen Ort, der sonst für Hektik und Durchreise steht. Dabei berichtet er nicht aus sicherer Distanz – er nimmt sich Zeit, geht hin und hört zu. Er lässt die Menschen vor Ort erzählen. Sein gezielter Blick für Themen trifft auf einfühlsame, ehrliche Berichterstattung und eine technisch saubere Ausarbeitung. Besonders überzeugt die Jury die Begegnung auf Augenhöhe. Lopinski urteilt nicht, er beobachtet, fragt nach und schafft Raum für seine Gesprächspartnerinnen und -partner. Allem voran zeigt der eingereichte Beitrag aber etwas, das im Alltag schnell untergeht: Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht nicht in großen Debatten und politischen Entscheidungen. Er entsteht dort, wo Menschen füreinander da sind. Für die empathische, nahbare und zugleich eindringliche Form des Journalismus zeichnet die redaktionelle Jury Joshua Lopinski mit dem Audiopreis aus. 

Herzlichen Glückwunsch!

 



Preis gestiftet von der Landesanstalt für Medien NRW

„Die Welt ist nicht bereit für Enbys“

Radio Q

Ein stabiler Bartwuchs. Und auf dem Bachelorzeugnis steht: Frau Schiller. Zwischen diesen beiden Tatsachen liegt ein Alltag, in den dieser Kommentar uns mitnimmt. Mai Schiller ist nicht-binär und lässt normalerweise lieber andere sprechen. Diesmal nicht: Personalausweis, Krankenkasse, Universität, Meldeamt. Überall musste der richtige Geschlechtseintrag einzeln erkämpft werden. Aus diesem Ärger ist kein Wutausbruch geworden, sondern ein Beitrag bei Radio Q. „Die Welt ist nicht bereit für Enbys" ist ein Crashkurs übers Nicht-Binär-Sein, über gesellschaftliche Schubladen und den Alltag zwischen den Gendern. Der Kommentar erklärt, ohne zu belehren. Er ist wütend, ohne anzuklagen. Er ist witzig, ohne sich kleiner zu machen, als er ist. Und er endet nicht in Resignation, sondern selbstbewusst: „Wir sind Enby, wir sind awesome." Dass daraus ein runder Beitrag wurde, war Teamarbeit: Laurie Dreesch und Lisa Hildebrand haben als Chef:innen vom Dienst mit routiniertem Rotstift redigiert und geschärft. Die Welt ist noch nicht bereit für Enbys. Der Audiopreis 2026 ist es. 

Herzlichen Glückwunsch, Mai Schiller mit Laurie Dreesch und Lisa Hildebrand!

 



Preis gestiftet von bigFM

"Bussi nach Wien – Der ESC steht wieder an!"

CampusFM

Tim Brüninghaus nimmt uns mit in die spezielle Welt des Eurovision Song Contest. Mit seinem Gespür für Tempo und Timing ist der Beitrag „Bussi nach Wien - Der ESC steht wieder an!“ pointiert und witzig geschnitten. Dabei fängt der Autor die überraschenden und humorvollen Momente im Vorfeld des sonst so durchchoreografierten Mega-Events ein. Der Beitrag macht sich liebevoll über den ESC und seine Besonderheiten lustig, ohne ihn lächerlich zu machen. Der humorvolle und nahbare Ton setzt sich auch in der An- und Abmoderation nahtlos fort und gibt dem Beitrag einen charmanten Rahmen. Es entsteht eine insgesamt unterhaltsame Produktion mit Gefühl und einer eigenen Stimme, bei der nicht nur ESC-Fans auf ihre Kosten kommen. Diese Leistung hält die Jury für preiswürdig.